Überdenken Sie Ihre Wohnlösung für jetzt oder später?
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Individuelle Beratung zum Wohnen im Alter

Auf was ist zu achten, wenn es zu Hause nicht mehr geht? Wir helfen mit entsprechenden Informationen, vermitteln freie Alterswohnungen in der Chrüzmatt und informieren über den Fortschritt des Mehrgenerationenquartierts Stöcklimatt.

Haben Sie Fragen jeglicher Art zum Thema Alter?
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Individuell und kostenlos beraten lassen...

Beraten, Informieren, Vernetzen…     für Seniorinnen und Senioren, Angehörige, Interessierte, professionelle Dienstleister, freiwillige Helfer und Vereine

Möchten Sie Ihre Zeit sinnvoll einsetzen – für Andere Menschen?
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Zeit schenken - Freiwilligenarbeit

Im Hitzkirchertal gibt es einige Möglichkeiten, um sich freiwillig für Seniorinnen
und Senioren zu engagieren. Wir zeigen Ihnen wie und wo es Möglichkeiten gibt.

Unsere Dienstleistungen für Sie

Diese Broschüre, der „Wegweiser“, bietet Ihnen eine erste Orientierung. Sie enthält die wichtigsten Kontaktadressen und Informationen rund um das Alter, damit Sie schnell und unkompliziert die richtigen Ansprechpersonen finden. Gerne stellen wir Ihnen die Broschüre auch per Post zu.

Wegweiser Alter PDF 

Hier finden Sie alle altersrelevanten Angebote und Dienstleistungen als Liste. Sie können dies auch Ihren Bedürfnissen filtern. Wir sind bemüht, die Daten aktuell zu halten. Da wir aber hierbei auch auf Mutationsmeldungen der in dieser Liste enthaltenen Organisationen und Personen angewiesen sind, können wir für die lückenlose Aktualität leider keine Haftung übernehmen.

Altersrelevante Angebote…

Kompass Alter steht Ihnen telefonisch oder auch vor Ort für ein Beratungsgespräch zur Verfügung. Für Beratungsgespräche vor Ort bitten wir um Voranmeldung per Mail oder Telefon.

Fon: 041 919 95 95 / Mail: info(at)kompass-alter.ch

News und Blog

Hier entdecken Sie News und haben die Möglichkeiten Kommentare zu hinterlassen. Clicken Sie hierfür einfach auf den Beitrag und schreiben Sie Ihren Kommentar auf der Detailseite.

Kompass Alter im Gespräch mit 60aktiv

60aktiv ist eine Organisation für Senioren und Seniorinnen ab 60 Jahren. Haben Sie Interesse an gemeinsamen Aktivitäten, benötigen Sie Unterstützung oder möchten Sie anderen Menschen helfen? Dann ist dieses Angebot genau richtig für Sie! Seit November 2025 hat Lisbeth Furrer-Roth die Gesamtleitung. Lisbeth Furrer-Roth erzählt im Interview unteranderem, wie sie 60aktiv erlebt, welche Angebote beliebt sind und was sie daran besonders schätzt.

Wie kam es zur Gründung dieser Gruppe und seit wann gibt es sie?
Die Wurzeln von 60aktiv reichen bis ins Jahr 2009 zurück. Im Rahmen des Seniorentreffs des Frauenvereins Hitzkirch wurden erstmals gemeinsame Wanderungen organisiert. Die Freude an Bewegung, Natur und Geselligkeit war so gross, dass bereits ein Jahr später ein eigenes Wanderleiterteam entstand. 2012 folgte der nächste wichtige Schritt. Das Wanderleiterteam löste sich vom Frauenverein und gründete 60aktiv. Die Initiantin Margrit Richli legte mit viel Engagement den Grundstein für die heutige Organisation. Was einst mit fünf gemeinsamen Wanderungen begann, entwickelte sich rasch zu einer vielseitigen und lebendigen Organisation. Heute umfasst das Jahresprogramm von 60aktiv unter anderem Wanderungen, Velotouren, Exkursionen, Besichtigungen, Spiel- und Jassnachmittage, Filmnachmittage, Handytreffs, wöchentliches Pétanquespielen sowie die Seniorenhilfe. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die gemeinsamen Erlebnisse, der persönliche Austausch und die Freude aktiv am Leben teilzunehmen.
Aus welchem Anlass oder mit welchem Ziel sind Sie Mitglied dieser Gruppe geworden?
Schon während meiner Berufstätigkeit hat mich das abwechslungsreiche und lebendige Programm von 60aktiv sehr angesprochen. Bereits damals sagte ich oft, dass ich mich darauf freue, nach meiner Pensionierung selbst aktiv bei 60aktiv mitzuwirken. Da ich sehr gerne wandere und zudem die ESA-Ausbildung im Bereich Wandern absolviert habe, sagte ich ohne langes Überlegen zu, im Sommerteam mitzuarbeiten und Wanderungen mitzuorganisieren und zu mitzuleiten. In den vergangenen vier Jahren durfte ich viele schöne Aktivitäten mitgestalten oder als Teilnehmende an Anlässen teilnehmen. Seit November 2025 habe ich nun die Gesamtleitung von 60aktiv von Margrit Richli übernommen. Es ist mir eine grosse Freude, ihre wertvolle Arbeit weiterzuführen und gemeinsam mit dem Team auch künftig abwechslungsreiche und schöne Angebote zu gestalten.
Was gefällt Ihnen besonders an der Gesamtleitung von 60aktiv?
Mir gefällt besonders, die Vielseitigkeit meiner Aufgabe und die Zusammenarbeit mit dem engagierten Leitungsteam. Ich versuche, bei möglichst vielen Aktivitäten persönlich dabei zu sein. Dadurch entstehen viele interessante Gespräche und Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen. Besonders schätze ich, dass ich weiterhin Teil des Sommerteams bin. Das gemeinsame Rekognoszieren der Wanderungen, kurz «Reken», ist für mich immer wieder etwas Besonderes. Ich geniesse das Zusammensein in der Natur mit meinen Gspändli sehr.
Von wie vielen Menschen werden diese Angebote derzeit genutzt?
Die verschiedenen Aktivitäten werden rege genutzt. Die Teilnahme variiert von Anlass zu Anlass sehr stark. An Exkursionen und Führungen nehmen zwischen 20 und 40 Personen teil. Wanderungen, Velotouren und Filmnachmittagen  ziehen regelmässig 20 bis 30 Teilnehmende an. Auch beliebt sind die Spiel- und Jassnachmittage, die durchschnittlich von 19 Personen besucht werden.  Der Handytreff verzeichnet jeweils etwa 10 interessierte Personen. Das Pétanque-Spiel ist inzwischen ein richtiger Selbstläufer geworden. Woche für Woche treffen sich insgesamt rund 25 Personen auf dem Platz zum gemeinsamen Spielen.
Ich finde den Handytreff sehr sinnvoll. Immer mehr Handlungen müssen digital ausgeführt werden (Ticketkauf, Chats mit Angehörigen, Gesundheitsdaten in Apps, etc.). Wird dieser Treff fleissig besucht und geschätzt?
Ja, dieser Treff wird sehr geschätzt, allerdings wird er nicht mehr so häufig genutzt wie am Anfang. Seit man sich aber nicht mehr anmelden muss, haben die Teilnehmerzahlen wieder zugenommen.
Die Seniorenhilfe ist ebenfalls ein wertvolles Angebot. So können ältere Menschen möglichst lange eigenständig wohnen und ihr Leben selbstbestimmt gestalten. Sind die engagierten Senioren und Seniorinnen gut ausgelastet, bzw. wird das Angebot rege in Anspruch genommen?
Die Auslastung variiert stark. Es gibt Zeiten, in denen wenig läuft, und dann häufen sich die Anfragen wieder. Wir leisteten 2025 insgesamt 407 Stunden Einsätze, das entspricht 50 Arbeitstagen à 8 Std.
Von welchen Angeboten der Seniorenhilfe machen die meisten Menschen Gebrauch?
Besonders gefragt sind der Fahrdienst sowie die Hilfe bei der Gartenarbeit.
Gibt es noch etwas Wichtiges oder Bemerkenswertes, das Sie über 60aktiv mitteilen möchten?
Was 60aktiv besonders auszeichnet, ist das grosse freiwillige Engagement vieler Beteiligter. Insgesamt setzen sich 14 Personen im Leitungsteam mit viel Herzblut dafür ein, ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm zu gestalten. Ohne diesen wertvollen Einsatz wäre ein so breites Angebot kaum möglich. Ein grosses Dankeschön gilt zudem allen Helferinnen und Helfern, die sich in der Seniorenhilfe sowie bei den Spiel- und Jassnachmittagen engagieren. Ihr Einsatz trägt wesentlich dazu bei, Begegnungen und Gemeinschaft zu ermöglichen. Sehr wertvoll ist für uns auch die Möglichkeit, die Räumlichkeiten im Üses Chrüz für die Spiel- und Jassnachmittage nutzen zu dürfen. Ein besonderes Anliegen ist es uns, auch Angebote für Menschen zu schaffen, die nicht mehr so gut zu Fuss sind. Gemeinschaft und Teilhabe sollen für alle möglich bleiben. Immer wieder freuen wir uns über die vielen positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden. Es ist schön zu sehen, wie gut die Anlässe ankommen und wie sehr die gemeinsamen Aktivitäten und Begegnungen geschätzt werden. Diese Wertschätzung motiviert uns immer wieder neu und zeigt, wie bedeutend Gemeinschaft und soziale Kontakte auch im Alter sind.

Haben Sie Fragen oder möchten Sie die Angebote von 60aktiv nutzen? Hier können Sie sich direkt melden:

💻 www.60aktiv.ch / 📧 organisation@60aktiv.ch / 📞 041 917 23 53

Vielen Dank Lisbeth Furrer-Roth, für diesen spannenden Einblick!

Begleitkarte SBB

Reisende mit einer Behinderung können bei der SBB eine Begleitkarte beantragen, sofern sie auf Unterstützung während dem Reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln angewiesen ist. Die Begleitung kann eine Person und/oder ein Assistenzhund sein. Die Begleitkarte ist auf allen Strecken gültig, auf denen auch das Halbtax-Abo gilt. Die Begleitkarte ist gratis.

Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein, um eine Begleitkarte zu beantragen:

  • Sie sind auf einen Rollstuhl angewiesen, gehbehindert, blind, sehbehindert oder geistig behindert.
  • Sie sind dauerhaft auf Begleitung im öffentlichen Verkehr angewiesen.
  • Ihr Wohnsitz ist in der Schweiz oder in Liechtenstein.
  • Sie können ein ärztliches Attest vorweisen.

Während der Reise muss mindestens eine Person einen gültigen Fahrausweis besitzen. Die andere Person reist gratis mit. Es spielt keine Rolle ob die Person mit Behinderung oder die Begleitperson einen Fahrausweis (Ticket, Abo) besitzt. Die Begleitperson muss im selben Wagen in derselben Klasse mitreisen und sie auf der ganzen Strecke begleiten.

Weitere Infos finden Sie hier: Begleitabo Handicap auf dem SwissPass. | SBB

Entdecken Sie gerne neue Orte in der Schweiz? Oder lieben Sie atemberaubende Landschaften? Es gibt viele schöne Zugstrecken durch die Natur. Auch schöne Städte und Orte können mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Die vielfältigen Ausflugsziele und verschiedene Highlights finden Sie auf der SBB Webseite: Die schönsten Orte der Schweiz – Berge und Natur | SBB

Lassen Sie sich inspirieren, entdecken Sie neue Orte und geniessen Sie die Natur. Viel Vergnügen!

Ausblick 21. April 2026: Fotovortrag Velocos – mit Velo und Schiff um die Welt

Monika Estermann und Robert Spengeler reisten 13 Jahre mit dem Velo und Schiff um die Welt – über 100’000 Kilometer in 64 Länder.

Im Mai 2004 starteten die Beiden ihre Reise Richtung Osten. Indien war das ursprüngliche Ziel. Als sie das Land in weniger als einem Jahr erreichten, stand für sie schnell fest, dass die Reise noch nicht zu Ende ist. Aus der geplanten Fahrradreise von der Schweiz bis nach Indien entstanden 13 spannende und eindrückliche Jahre rund um den Globus.

Dabei erhielten sie viele faszinierende Eindrücke der verschiedenen Länder und Kulturen. Monika Estermann und Robert Spengeler erzählen spannende Geschichten und lustige Anekdoten über ihre aussergewöhnliche Fahrradreise.

Alle interessierten Personen sind herzlich eingeladen, bei diesem lebhaften Vortrag dabei zu sein. Die Teilnahme ist kostenlos. Wir erwarten gerne Ihre Anmeldung bis am 12. April 2026.

Wann: 21. April 2026 – 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Wo: Saal Lindenberg in der Chrüzmatt

Wir freuen uns auf einen inspirierenden Nachmittag!

Dialog Demenz: 9. März 2026 | 18:00–20:00 Uhr | Chrüzmatt Hitzkirch, Saal Lindenberg

Demenz verstehen – gemeinsam handeln!
In Pflegeeinrichtungen und Altersheimen kommt es im Berufsalltag immer wieder zu Begegnungen mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind. In solchen Situationen ist es besonders wichtig zu wissen, wie man sicher, respektvoll und einfühlsam reagieren kann. Doch was bedeutet es, den Alltag mit Menschen mit Demenz zu gestalten? Wie können sowohl Fachkräfte als auch Angehörige den betroffenen Personen Orientierung und Unterstützung bieten?

Im Dialog Demenz wird Raum geboten, in dem wichtige Themen rund um die Demenz besprochen werden. Hier können Erfahrungen und Kenntnisse ausgetauscht und neue Perspektiven gewonnen werden. Am 9. März wird Karin Meier-Meier, Geschäftsleiterin von Alzheimer Luzern, einen Vortrag zum Thema „Nach der Diagnose für die Zukunft vorsorgen“ halten. Sie wird aufzeigen, wie wichtige organisatorische und rechtliche Vorkehrungen getroffen werden können, um Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in der Zukunft zu unterstützen.

Wann: Montag, 09.03.2026; 18:00 – 20:00 Uhr im Saal Lindenberg an der Cornelistrasse 3, 6285 Hitzkirch. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Demenz betrifft uns alle – gemeinsam können wir den Unterschied machen!

Rückblick: Theateranlass „Einsamkeit im Alter – Wege aus der Einsamkeit“

Rund 40 Personen trafen sich am 21. Januar 2026 am Nachmittag in der Chrüzmatt im Saal Lindenberg, um sich gemeinsam ein Theaterstück zum Thema Einsamkeit anzusehen. „Einsamkeit“ – ein Wort, von dem man sich eigentlich gerne distanzieren möchte. Und doch zeigen aktuelle Studien: Knapp 37 Prozent der über 85-Jährigen und jeweils knapp 24 bzw. 25 Prozent der 65- bis 74-Jährigen und 57- bis 84-Jährigen in der Schweiz leiden an Einsamkeit. Dies geht aus dem Altersmonitor von Pro Senectute hervor (Jede dritte Person im hohen Alter leidet unter Einsamkeit (Medienmitteilung Pro Senectute Schweiz) – Pro Senectute Kanton Bern). Die Gründe dafür können unterschiedlicher Natur sein: Verkleinerung des Freundes- und Bekanntenkreis, gesundheitliche Beschwerden, Mobilitätseinschränkungen etc.

Im unterhaltsamen und lebhaften Theaterstück zeigten die Schauspielerinnen und Schauspieler, wie sich Einsamkeit im Alltag äussern und wie damit umgegangen werden kann. Im anschliessenden moderierten Austausch wurden Stimmen aus dem Publikum gehört, was die Zuschauenden konkret gegen das Gefühl der Einsamkeit unternehmen. Es wurden wertvolle Tipps, wie beispielsweise die Kontaktaufnahme mit dem kostenlosen Telefondienst „malreden“ genannt (Das telefonische Gesprächsangebot gegen Einsamkeit im Alter | malreden). Auch berichteten Zuschauerinnen und Zuschauer über die Aufnahme neuer Hobbys oder dem Treffen von Bekannten.

Sich freiwillig in einem Bereich zu engagieren hilft gleich doppelt gegen Einsamkeit: Zum einen schafft es neue soziale Kontakte und ein Zugehörigkeitsgefühl, zum anderen gibt es den engagierten Menschen das Gefühl, gebraucht zu werden. Diese Freude am Unterstützen anderer Menschen stärkt das eigene Selbstwertgefühl und hilft dabei, das Gefühl der Einsamkeit zu überwinden. Freiwilliges Engagement fördert also nicht nur das Wohlbefinden anderer, sondern trägt auch zur eigenen emotionalen Unterstützung bei.

Gegen Einsamkeit vorzugehen, benötigt eine grosse Portion Mut. Sei es, um fremde Personen anzusprechen oder um etwas Neues auszuprobieren. Eines ist aber klar: Es lohnt sich!

Melden Sie sich gerne bei Kompass Alter, falls Sie sich über regionale Sport- und Freizeitangebote oder die Möglichkeiten, sich freiwillig zu engagieren, informieren möchten.

Anerkennungszulage für betreuende Angehörige | Gutschein für Entlastungsangebote

Personen, die eine angehörige Person zu Hause pflegen, leisten enorm wichtige Arbeit. Seit rund zwei Jahren erhalten betreuende Angehörige sowie betreute Personen auf Antrag bei der WAS Luzern eine finanzielle Entschädigung in Form einer Anerkennungszulage oder eines Wertgutscheins.

Betreuung von Angehörigen | WAS Luzern (was-luzern.ch)

Die WAS Luzern (Wirtschaft, Arbeit, Soziales) ist für die Durchführung der Sozialversicherungen im Kanton Luzern zuständig und dient als Ansprechstelle für Fragen und Anliegen rund um Sozialversicherungen und den Arbeitsmarkt.

Anerkennungszulage:

Betreuende Angehörige haben Anspruch auf eine Anerkennungszulage von CHF 800.- pro Kalenderjahr. Eine betreute Person kann maximal zwei betreuende Angehörige benennen. Werden zwei betreuende Angehörige angegeben, wird die Anerkennungszulage hälftig ausbezahlt.

Die Auszahlung der Anerkennungszulage erfolgt direkt durch die Ausgleichskasse an die betreuenden Angehörigen.

Gutschein für Entlastungsangebote:

Jede betreute erwachsene Person, die zu Hause lebt, ihren Wohnsitz im Kanton Luzern hat, eine Hilflosenentschädigung bezieht und regelmässig sowie unentgeltlich von Angehörigen betreut wird, hat Anspruch auf einen Gutschein für Entlastungsangebote. Der Wert des Gutscheins beträgt CHF 1200.- und wird jährlich gutgesprochen.

Dieser Gutschein gilt für folgende Angebote:

  • Hilfe im Alltag und im Haushalt
  • Besuchsdienst
  • Entlastungsdienst
  • Palliativbegleitung
  • Stationäre Entlastungsangebote (Ferienplatz, Notfallplatz, Tages- oder Nachtplatz)

Der Kanton Luzern führt eine Liste der zugelassenen Leistungserbringenden, bei denen der Gutschein eingelöst werden kann. Liste_der_zugelassenen_Entlastungsangebote.pdf (lu.ch)

Das Ziel des Gutscheins ist es, betreuende Angehörige gezielt zu entlasten.

Wie erhalte ich die Betreuungszulage oder den Gutschein?

Damit der Anspruch geprüft werden kann, muss sich die betreute Person anmelden. Die Anerkennungszulage bzw. der Gutschein werden jährlich ausbezahlt bzw. ausgestellt. Eine erneute Anmeldung ist jedoch jedes Jahr erforderlich. Eine entsprechende Erinnerung wird jeweils im Januar durch die WAS Luzern verschickt.

Anmeldung: WAS AK Luzern (akisnet.ch)

Benötigen Sie Unterstützung bei der Anmeldung?

Melden Sie sich bei Kompass Alter, wir helfen Ihnen gerne bei der Anmeldung der Anerkennungszulage oder des Gutscheins für Entlastungsangebote: Tel 041 919 95 95, E-Mail info@kompass-alter.ch oder via Kontaktformular.

REMINDER: Theateranlass „Einsamkeit im Alter – Wege aus der Einsamkeit“: 21. Januar 2026 | 14:30 – 16:30 Uhr | Chrüzmatt Hitzkirch, Saal Lindenberg

Vier Lebenssituationen, vier Geschichten, ein Gefühl.

Erleben Sie ein bewegendes und gleichzeitig unterhaltsames Theaterstück, das einem oft tabuisierten Thema Raum gibt: der Einsamkeit.

Vier Seniorinnen und Senioren des Ensembles Theater Obertor nehmen Sie in einem etwa 20-minütigen Stück mit auf eine Reise durch unterschiedliche Lebensrealitäten. In kurzen Szenen erzählen sie authentisch, ehrlich und mit einer Prise Humor von Situationen, in denen Einsamkeit spürbar wird – mal schleichend, mal plötzlich, mal leise, mal laut.

Im Anschluss an das Theaterstück sind Sie herzlich eingeladen, im Rahmen eines moderierten Austauschs Ihre eigenen Gedanken, Erfahrungen und Perspektiven einzubringen. Wie fühlt sich Einsamkeit an? Wo begegnet sie uns im Alltag? Und was können wir ihr entgegensetzen?

Zum Ausklang dieses besonderen Nachmittags laden wir Sie zu einer gemütlichen Runde bei Kaffee und Kuchen ein – eine schöne Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen oder einfach den Nachmittag in angenehmer Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Der Anlass wird unterstützt von Gesundheitsförderung Schweiz und ist kostenlos. Wir bitten um Anmeldung bis zum 6. Januar 2026.

📅 Mittwoch, 21. Januar 2026
🕒 14:30 – 16:30 Uhr
📍 Chrüzmatt, Saal Lindenberg, Cornelistrasse 3, 6285 Hitzkirch

Kontaktdaten Anmeldung: Kompass Alter, 041 919 95 95, info@kompass-alter.ch

Das Projekt „Einsamkeit im Alter – Wege aus der Einsamkeit“ des ISGF Zürich wird unterstützt
vom Kanton Luzern, Dienststelle Gesundheit und Sport, sowie von der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz.

Rückblick: Erster Netzwerk-Workshop zum Thema Alter – ein erster Schritt in die richtige Richtung

Am Mittwoch, dem 3. Dezember 2025 fand in der Chrüzmatt in Hitzkirch der erste Netzwerk-Workshop zum Thema „Alter“ statt. Rund 35 Personen aus verschiedenen Gruppen, Vereinen und Organisationen kamen zusammen – alle mit einem Bezug zu den Seniorinnen und Senioren des Hitzkirchertals.

Eingeleitet wurde das Treffen mit der Begrüssung durch Céline Heer, Leitung Kompass Alter sowie einer Begrüssungsrede von Ivo Gerig, Vizepräsident des Gemeindeverbands Chrüzmatt Hitzkirchertal und Sozialvorsteher der Gemeinde Schongau. Ivo Gerig machte in seiner Rede unteranderem auf die Wichtigkeit von zukünftigen intermediären Wohnangeboten und die Bedeutsamkeit einer starken regionalen Vernetzung aufmerksam.

Nach einem kurzen Überblick über die bisherigen Aktivitäten, den aktuellen Stand sowie die nächsten Schritte von Kompass Alter, ging man in den eigentlichen Teil des Treffens über: den Workshop. In kleinen Gruppen diskutierten die Teilnehmenden, wie künftige Netzwerktreffen gestaltet werden könnten und wie das Netzwerk weiter gestärkt werden kann. Die wesentlichen Aspekte aus der Diskussion wurden auf Flipcharts festgehalten.

Im Anschluss wurden die gesammelten Punkte, durch die Moderatorin, dem Plenum vorgestellt. Einige Themen wurden weiter vertieft und offene Fragen geklärt. In einem weiteren Schritt erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit, die aus ihrer Sicht wichtigsten Punkte auf den Flipcharts mit drei roten Klebepunkten zu markieren. Dies ermöglichte eine klare Priorisierung der Themen, die die grösste Zustimmung fanden.

Besonders deutlich wurde, dass die Mehrheit der Teilnehmenden die Organisation künftiger Netzwerktreffen weiterhin durch Kompass Alter befürworten. Darüber hinaus wurde ein Konsens darüber erzielt, dass die Treffen 1-2 Mal pro Jahr stattfinden sollen. Jedes Treffen soll einem spezifischen Thema gewidmet werden, sodass die verschiedenen Gruppen, Vereine, Organisationen und Einzelpersonen gezielt entscheiden können, ob sie teilnehmen und zu diesem Thema ihren Beitrag leisten möchten.

Ausblick

Der Workshop hat gezeigt, wie wertvoll der Austausch und das gemeinsame Arbeiten in einem Netzwerk sind. Die Teilnehmenden haben nicht nur ihre Perspektiven eingebracht, sondern auch konkrete Schritte zur Weiterentwicklung des Netzwerks aufgezeigt. Der Erfolg dieses ersten Treffens macht deutlich, wie wichtig es ist, kontinuierlich Plattformen für den Dialog über das Thema „Alter“ zu schaffen – zum Wohl der Seniorinnen und Senioren des Hitzkirchertals sowie der gesamten Gesellschaft.

Ganz herzlichen Dank an alle Personen, die am Netzwerk-Workshop teilgenommen haben.

Restaurant Üses Chrüz: Weihnachts-Menü an Heiligabend

Seit November 2024 ist die Beiz im Herzen von Hitzkirch wieder geöffnet – dank dem Männerchor Hitzkirch. Unter dem neuen Label „Üses Chrüz – e Beiz för alli“ übernimmt der Verein den Betrieb des Restaurants. Angeboten werden ausgewählte regionale Speisen, diverse Getränke sowie eine Vielzahl an Hitzkircher Weinen. Geöffnet ist das Restaurant von Montag bis Freitag von 17:00 bis 00:30 Uhr. „Üses Chrüz“ kann aber auch für Anlässe ausserhalb der Öffnungszeiten angefragt werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite: Üses | Chrüz (kreuz-hitzkirch.ch)

An Heiligabend öffnet das Restaurant seine Türe für alle, die den Abend alleine verbringen würden, aber diesen lieber in guter Gesellschaft geniessen möchten.

Um 17:00 Uhr startet der Abend mit einem Apéro. Um 18:30 Uhr wird den Gästen ein feines 3-Gang-Weihnachtsmenü serviert. Kostenpunkt: CHF 50.- pro Person inkl. Apéro (exkl. Getränke). Aufgrund der Platzverhältnisse ist die Teilnehmerzahl auf 40 Personen begrenzt.

Anmeldungen können via Link oder QR-Code getätigt werden. Anmeldefrist: 21.12.2025

Anmeldung für Heiligabend i „Üsem Chrüz“ (office.com)

Kontakt und Anfahrt:

Restaurant „Üses Chrüz“, Luzernerstrasse 6, 6285 Hitzkirch

E-Mail: info@kreuz-hitzkirch.ch

Kompass Alter am Personalabend der Chrüzmatt

Obwohl es bei uns im Mittelland bisher noch nicht geschneit hat, verwandelte sich die Turnhalle in Gelfingen vergangenen Freitag, getreu dem Motto „Eiszauber“, in eine grosse Schneelandschaft. Mit viel Liebe zum Detail wurde vorgängig dafür gebastelt und gestaltet. Das Ziel war, den Mitarbeitenden der Chrüzmatt sowie den Ehemaligen und Pensionierten einen unvergesslichen und gemütlichen Personalabend zu bescheren, um für ihre grossartige Arbeit DANKE zu sagen. Dem Hinweis auf der Einladung, dass die Gäste, wenn sie möchten, etwas Weisses tragen können, sind viele gefolgt. So sammelte sich in der Turnhalle in Gelfingen eine grosse Gruppe, bei der sofort klar war, dass sie zusammengehört.

Gestartet wurde mit einem Apéro inklusive blau leuchtenden Drinks im Foyer der Turnhalle. Im Anschluss wurde die Turnhalle geöffnet und alle Anwesenden konnten am schön gedeckten Tisch Platz nehmen. Zum zNacht gab es Tartaren-Hut – jeder konnte sich dazu am Buffet holen, was er Lust hatte. Das feine Dessert, welches von der Küche der Chrüzmatt zubereitet worden ist, bot im Anschluss den perfekten Ausgleich.

Auch für die Unterhaltung der Anwesenden war gesorgt – es gab unter anderem verschiedene Weihnachtsquiz zum selber ausfüllen, zwei Mini-Curlingbahnen, einen Schneemann-Parcours sowie ein Feld für Schneeballschlachten. Die Nebelmaschinen sorgten zusätzlich für winterliche Stimmung. An der Bar, welche der technische Dienst der Chrüzmatt selbst gebaut hatte, konnten sich die Anwesenden sogar selbst ihre Cocktails und Getränke zusammenmischen. Das alles sorgte für einen wirklich schönen Abend, der erst nach Mitternacht sein Ende fand.

Herzlichen Dank an dieser Stelle dem OK-Team, welches den Abend geplant und organisiert hat, sowie allen, die dabei waren – inklusive einem Teil der Verbandsleitung Chrüzmatt Hitzkirchertal.